Das Cartell
kreuz-net.info – ein Trostpflaster nach der Selbstabschaltung von kreuz.net

Die 2004 begründete Internetseite kreuz.net war die wohl zugriffstärkste und auch pointierteste katholische Internetseite. Erfreulicherweise nicht von linkskatholischer, sondern von konservativer Seite.

Fundierte theologische Kenntnisse und äußerst gutes Insiderwissen erhöhten stetig die Zugriffszahlen. Die Internetseite war ein Meilenstein gegen die Doppelmoral und den Sittenverfall in der Katholischen Kirche. In weit über 15.000 Beiträgen fanden sich unzählige Beispiele fortschreitender innerer Säkularisierung der Kirche, zumeist auch Beispiele deutlicher, in der Kirche aufbrechender Anti-Rom-Tendenzen.

Als Autoren und Betreiber wurde eine Arbeitsgemeinschaft Katholische Geistlicher bzw. Kirchenmitarbeiter genannt. Das erhöhte die Aufmerksamkeit.

Ein am 2. Oktober 2012 erschienener Beitrag über den Sodomisten (Begriff im Katholischen Sinn) Dirk Bach mit dem Titel „Jetzt brennt er in der ewigen Homo-Hölle“ brachte weit über eine Million Zugriffe.

Seit dem Nachmittag des 2. Dezember 2012 ist für die Öffentlichkeit nicht mehr erreichbar.

Kreuz.net hatte eine Beitragsqualität, die am besten ein kolportiertes Zitat eines Aachener Pfarrers umschreibt: „In Rom ist es so üblich, daß man morgens, bevor man die Fensterläden aufmacht, erst mal 'kreuz.net' liest, um zu sehen, was es in Deutschland Neues gibt.“

Für die Zeit der Überbrückung bis zum Wiederentstehen des Projektes in welcher Form auch immer sei auf kreuz-net.info verwiesen.

Ähnlichkeiten mit anderen Internetseiten sind rein zufällig und völlig unbeabsichtigt …

kreuz-net.info ist auch unter kreuz-net.at erreichbar.